Musicus e.V. - Unser Konzept
Musicus e.V. aus OWL...
Ein Konzept für unser Handeln...

Unser Konzept

Eine Musik- und Kunstschule für Menschen mit Behinderung. Warum?


Die große Nachfrage nach einer musikalischen Förderung unter sonderpädagogischen Gesichtspunkten führte im Jahr 1990 zur Gründung der „Musikschule zur Förderung behinderter Menschen“. 2001 wurde das Angebot durch die Kunstsparte »Articus« erweitert.


Eine „Besondere Musik- und Kunstschule“ wird den speziellen Bedürfnissen von behinderten Menschen gerecht.



Musicus e.V. – ein gemeinnütziger Verein

»Musicus e.V.« ist als gemeinnütziger Verein im Bereich der Behindertenhilfe und Förderung der Musik und Kunsterziehung anerkannt und Mitglied im »Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband« (DPWV).
Der Verein bietet in den Regionen Ostwestfalen-Lippe und Ostholstein pädagogische und therapeutische Förderung in den Bereichen Musik und Kunst für behinderte Menschen an. »Musicus e.V.« vermittelt qualifizierte PädagogInnen und TherapeutInnen. Der Verein bietet die Rahmenbedingungen für die Realisierung der pädagogischen und therapeutischen Arbeit.


Die Sachausstattung in Form von Instrumenten, Kunstmaterialien und anderen Unterrichts- und Therapiematerialien werden durch Fördermittel von Stiftungen und Firmen sowie durch Eigenmittel finanziert.



Aufgabenfelder – Angebote

Das Angebot umfasst die Fachgebiete Musik-Kunst-Theater-Fortbildung. Zurzeit werden folgende Fächer angeboten:


  Musikalische Frühförderung / Früherziehung
  Musikpädagogische Förderung
  Instrumentalunterricht
  Musiktherapie
  Kunstpädagogische Angebote (Malen, Basteln, Werken)
  Kunsttherapeutische Angebote
  Theater- und Musicalprojekte
  Fortbildungen für Fachkräfte



Unsere Zielgruppe

»Musicus e.V.« nimmt mit seinem Konzept eine Sonderrolle ein. Die Zielgruppe sind Menschen mit einer Behinderung.



Menschenbild

Die Individualität des Einzelnen ist für uns der Leitgedanke und Richtlinie für eine adäquate Förderung. Dabei orientieren wir uns an den Stärken des Menschen ohne den Blick für den besonderen Förderbedarf zu verlieren. Nur so ist eine gute und abgestimmte Förderung möglich. Nicht die Behinderung steht im Vordergrund sondern der Mensch mit seiner individuellen Persönlichkeit und seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten.


Wir verstehen die Behinderung eines Menschen als etwas normales in der Gesellschaft und bemühen uns um Begegnungen von behinderten und nichtbehinderten Menschen.


Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch, egal mit welcher Behinderung ein Recht auf Kultur und Bildung hat. In der Entscheidungsfrage für das passende Angebot stehen die Mitarbeiter des Vereins beratend zur Seite. Dabei gehen wir davon aus, dass behinderte Menschen auch eine „therapiefreie Zone“ erleben dürfen.